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Marktrodacher Rathaus erstrahlt in neuem Glanz

27 Juni 2018
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Schön ist es geworden! Mit der Anbringung des Schriftzuges „Rathaus“ am Gebäude fanden die monatelangen Bauarbeiten am „neuen“, nun noch bürgerfreundlicheren Marktrodacher Rathaus ihr (fast) lang herbeigesehntes Ende. Nach Abschluss der umfassenden energetischen Sanierung präsentiert sich die Behörde nun in einem komplett neuen, frisch-modernen „Outfit“. Ermöglicht wurde die Generalsanierung und Modernisierung dank des Kommunalen Investitionsförderprogramms (kurz KIP). Die Baumaßnahmen wurden im Jahr 2015 bei der Regierung von Oberfranken angemeldet und nach kurzer Zeit auch genehmigt. Ein neues Dach sowie ein neuer Außenputz wurden mit einer Gesamtförderung von 120.000 Euro gefördert. Dies entspricht der Höchstförderung von 90 % der förderfähigen Kosten in Höhe von 140.000 Euro, sodass lediglich ein Eigenanteil von 20.000 Euro verbleibt.
Im Jahr 2016 waren personelle Umstrukturierungen innerhalb der Verwaltung und ein Wechsel der Räume durch das Ausscheiden von drei Vollzeitkräften notwendig geworden. Dies nahm man zum Anlass für eine umfassende Modernisierung des baulich und architektonisch „in die Jahre gekommenen“ Gebäudes. Auf Vorschlag der Verwaltung mit Bürgermeister Norbert Gräbner sowie Geschäftsleiterin Katja Wich fasste der Marktgemeinderat den Entschluss, mit der Sanierung auch eine Veränderung der Raumstrukturen und des damit verbundenen Dienstablaufs – einhergehend mit einer Verbesserung des Dienstleistungsangebotes – anzugehen. Für die Innensanierung, einschließlich Umstrukturierung und Modernisierung, standen 80.000 Euro zur Verfügung.
Helle lichtdurchflutete, freundlich gestaltete und einladende Büros erwarten nun die Bürgerinnen und Bürger. Die Bürgerschaft sowie Bürgermeister Norbert Gräbner und seine sieben Mitarbeiter/-innen der Verwaltung können damit wieder aufatmen, nachdem die personelle Umstrukturierung beziehungsweise Reduzierung sowie Sanierung der Räume für alle Beteiligten in den vergangenen Monaten einen erheblichen Kraftakt dargestellt hatte. Dies gilt umso mehr, da die Maßnahmen bei laufendem Betrieb erfolgten und Planung sowie Koordination für die Modernisierung nicht vergeben wurden. Stattdessen wurden diese – sprichwörtlich vom Boden bis zur Decke, einschließlich des neuen innovativen Lichtkonzepts – komplett in Eigenregie geschultert. Hierdurch konnte eine erhebliche Kostenreduzierung erzielt werden.
Alle Mühen haben sich jedoch gelohnt und das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Die Arbeitsplätze mit ihrer neuen – teilweise transparenten – Raumgestaltung wurden geschmackvoll gestaltet und sorgen für eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Alle Büroräume, Wände, Türen und Schränke ergänzen sich zu einem stimmigen zeitlosen Zusammenspiel eines hellen Grautons verbunden mit einem gebrochenen Weiß. Die Sanitärräume und die Innentreppe wurden ebenso saniert wie die Sandsteingewände an der Außenfassade. Diese präsentiert sich nun in einem Dattel-Rot, wodurch sich mit der benachbarten Pfarrkirche ein farblich sehr harmonisches Gesamtbild ergibt. Hierzu trägt auch der schöne Blumenschmuck des Rathauses sowie die Neugestaltung und teilweise Wiederbegrünung entlang der Kreuzbergstraße bei. Der Vorplatz erfährt nun bald eine Aufwertung mit einer integrierten Informationstafel und einem barrierefreien Zugang zum Briefkasten.
Erfreulicherweise blieb man bei den Bauarbeiten weitgehend im Kostenrahmen. Die Aufträge ergingen durchwegs an heimische Firmen. Ein großes Anliegen ist es Bürgermeister Norbert Gräbner namens seiner kompletten Verwaltung, den ausführenden Firmen und ihren tüchtigen Handwerkern für ihre fachgemäße Umsetzung zu danken. Ein großer Dank gilt weiter dem Marktgemeinderat für das große entgegenbrachte Vertrauen bei der Modernisierung der Räumlichkeiten und Umstrukturierung der Betriebsabläufe sowie dem Landratsamt Kronach beziehungsweise der Denkmalschutzbehörde für die sehr kooperative Zusammenarbeit. Sehr dankbar ist man vor allem der Regierung von Oberfranken, durch deren Förderung im Rahmen des KIP-Programms die energetische Sanierung überhaupt erst ermöglicht wurde. hs