im Herzen des Frankenwaldes

Kirchliche Einrichtungen


Kirchenämter

Pfarrei St. Leonhard Zeyern
Pfarrer Thomas Teuchgräber
Pfarramt Zeyern
St.-Sebastian-Straße 3
96364 Marktrodach
Pfarrsekretärin:
Veronika Felsecker
Tel 09262 220
Fax 09262 63 07
Email: st-leonhard.zeyern@erzbistum-bamberg.de
Bürozeiten:
Dienstag und Donnerstag jeweils 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr im Pfarrbüro
Evang. Kirchengemeinde Unterrodach
Pfarrer Andreas Krauter
Pfarramt Unterrodach
Friedhofstr. 10
96364 Marktrodach
Pfarrsekretärin:
Marianne Peetz
Tel  09261 3911
Fax 09261 95827
Email: pfarramt.unterrodach@elkb.de
Bürozeiten:
Freitag 9:00 – 12:00 Uhr im Pfarrbüro
Evang. Kirchengemeinde Seibelsdorf
Pfarrer Matthias Rückert
Pfarramt Seibelsdorf
An der Markgrafenkirche 4
96364 Marktrodach
Pfarramtssekretärin
Inge Engelhardt
Tel 09223 1472
Fax 09223 653
Email: pfarramt.seibelsdorf@elkb.de
Bürozeiten:
Montag 08:00 – 11:00 Uhr
Donnerstag 08:00 – 10:30 Uhr

 


Kath. Pfarrkirche St. Leonhard Zeyern

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Zeyern im Jahre 1260 n. Chr. Ursprünglich gehörte Zeyern zur katholischen Pfarrerei Seibelsdorf. Jeden Sonntag gingen die Christen von Zeyern zu Fuß nach Seibelsdorf ( Entfernung ca. 5 km). Dieser Weg heißt noch heute „der Kirchsteig“. Nach der Reformation blieb Zeyern jedoch dem katholischen Glauben treu und sagte sich im Jahr 1551 von Seibelsdorf los. Zu dieser Zeit stand in Zeyern jedoch nur eine kleine Holzkirche, gestiftet von den Herrn von Zeyern, dem hl. Leonhard geweiht. Im Jahre 1553 wurde Zeyern niedergebrannt, ebenso im Jahre 1632, dabei nahm auch die kleine Kirche schweren Schaden. Durch die Opferbereitschaft der Pfarrgemeinde wurde die Kirche jedoch bald wieder aufgebaut. Unter Fürstbischof Lothar von Schönborn wurde im Jahr 1721 die Kirche vergrößert. 1732 wurde die Kirche nun geweiht. Im gleichen Jahr wurde Zeyern jedoch durch die Schweden zerstört, auch die Kirche brannte ab. Doch bereits an Allerheiligen „war die Kirche wieder unter Dach“. Der Kirchvorplatz wurde mit einer Sandsteinmauer umgeben, deren aufgesetzte Sandsteinfiguren die Mutter Gottes, den hl. Petrus, den hl. Paulus, den hl. Leonhard und den hl. Johannes Nepomuk darstellen. 1754 wurde die Sakristei angebaut. So konnte die neue Kirche am 17. Oktober 1784 nach einer Pfarrvisitation dur Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal feierlich eingeweiht und konsekriert werden. Die Inneneinrichtung der Kirche wurde fast ausschließlich durch Spenden Pfarrangehöriger angeschafft. Während die Kirche im einfachem Stil gebaut ist, sind die Altäre und Kanzel mit reichlich Schmuck ausgestattet. Diese sind aus marmoriertem Holzausbau und zeigen die Figuren des Salvator und der vier Evangelisten. Außerdem ist die Pfarrkirche reich geschückt mit Heiligenfiguren und kunstvollen Deckengemälden. Unser Gotteshaus lädt zum Verweilen und Beten ein.

Filialkirche Heilig Kreuz Oberrodach
Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Heimatvertriebene, vor allem aus dem Sudetenland, in die damals fas ausschließlich evangelische Gemeinde Oberrodach, um neue Wurzeln zu schlagen. Bereits nach kurzer Zeit wuchs der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus. So wurde 1967 in einer öffentlichen Versammlung dem Bau einer Kirche zugestimmt und dem „kath. Kirchenbauverein Oberrodach, Klein- und Großvichtach“ unter dem Vorsitz des damaligen Pfarrers von Zeyern, Herrn Geistlichen Rat Lorenz Batz gegründet. Der finanzielle Grundstein wurde durch Haussammlungen und durch Zuschüsse gelegt. Die Grundsteinlegung erfogte 1969. Dank zahlreicher Spenden und ungezählter freiwilliger Arbeitsstunden konnte das Gotteshaus am 20. September 1970 durch den damaligen Weihbischof Martin Wiesend feierlich eingeweiht werden. Die Kirche „Heilig Kreuz“ auf einer sanften Anhöhe am nördlichen Ortsrand gelegen, ist eine Zelldachkonstruktion, die auf starken Stahlbetonmauern ruht. Der Gottesdienstraum ist für ca. 150 Kirchenbesucher angelegt. Die Sakristei wurde seitlich an den Altarraum angebaut. Der freistehende Glockenturm befindet sich rechts vor der Kirche. Das Kreuz als Zeichen der Hoffnung und Auferstehung- das hat der Künstler Alfred Heller aus Bamberg auf wunderbare Weise durch sein Glasmosaik-Fenster in der Nordseite der Kirche zum Ausdruck gebracht. Altarraum und Kirchenschiff wurden bewusst schlicht gehalten. Der Bildhauer Heinrich Schreiber aus Kronach hat den Tischaltar aus Sandstein geschaffen, ebenfalls den Tabernakel. Der Kreuzweg ist ein Geschenk der Pfarrei Ägidius zu Gunzendorf. In den 80er Jahren wurde der Altarraum durch ein Holzkreuz mit der Schmerzensmutter, sowie duch Statuen des hl. Josef, der hl. Barbara und zwei Engel rechts und links vom Kreuz ergänzt. Heilig Kreuz, ein Ort der Stille und der Begegnung mit Gott.

Evang.-Luth. Michaelskirche Unterrodach
Grundsteinlegung am 27.06.1805. Nach Entstehung einer selbständigen Evang. Pfarrei anstelle einer katholischen Kapelle erbaut nach Plan von Michael Zeuß, Vater des berühmten Sprachforschers Johann Kaspar Zeuß. Name der Kirche nach dem Engelsfürsten Michael ( zu deutsch: Wer ist wie Gott?) Kanzelaltar, an Kirchendecke überdimensionales Auge Gottes, bunte Kirchenfenster (Taufe Jesu, Lamm Gottes, Neues Jerusalem). Orgelprospekt mit musizierenden Engeln, Taufstein aus dem Jahr 1851. Sanierung des Innenraums im Jahr 1987, Sanierung des Kirchturms im Jahr 1997.

Evangelische Pfarrkirche Seibelsdorf
Die evangelische Pfarrkirche in Seibelsdorf wurde von 1735 bis 1763 als monumentale Barockkirche im Markgrafenstil erbaut. Beeindruckend ist der Kanzelaltar mit seinen reichen Verzierungen und goldenen Ornamenten. Die beiden Emporen umsäumen das gesamte Kirchenschiff. Sie können zweireihig besetzt werden, so dass die Kirche etwa 550 Sitzplätze umfasst. Die dreimanualige Hoffmann-Orgel wurde 1984 eingeweiht und ermöglicht mit ihren 20 Registern und Wechselschleifen ein wohlklingendes gottesdienstliches und konzertantes Musizieren. Sehr wertvoll ist die im Rokokostil von Josefi de Buzzi gestaltete Langhausdecke, auf der u.a. das markgräfische Wappen und der Anfangsbuchstabe „F“ des Markgrafen Friedrich von Kulmbach-Brandenburg-Bayreuth zu sehen ist. Dieses Wappen ist auch auf der Ostseite des über 50 Meter hohen Kirchturms erkennbar. Die Unterstützung des Markgrafen beim Kirchenbau geschah wohl um seine Macht am Rande seines evangelischen Herrschaftsgebietes eindrucksvoll zu dokumentieren. Die evangelische Pfarrkirche zu Seibelsdorf war fast 100 Jahre lang bis 1924 Dekanatskirche und erfreut bist heute bedingt durch ihre hervorragende Akustik und ihre helle, freundliche Atmosphäre Konzert- und Gottesdienstbesucher aus nah und fern.

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